Die Rolle des Ausbilders

Hier geht es um den Ausbildungsalltag, um die Rolle, Rechte und Pflichten des Ausbildungspersonals. Die Werkzeuge helfen, Ausbildungsinhalte zu vermitteln, zu motivieren, (kritische) Gespräche zu führen, Jugendliche zu verstehen, Ausbildungsleistungen zu beurteilen, Ausbildungsabbrüche zu verhindern usw.

Ausbildungsabbrüche verhindern

Der Anteil der Vertragsauflösungen beläuft sich deutschlandweit auf 25 % (Quelle einfügen! Broschüre Ausbildungsabbrüche vermeiden von QUABB), die Gründe hierfür sind unterschiedlich.

Geht der oder die Auszubildende im Anschluss kein neues Ausbildungsverhältnis ein, spricht man von einem Ausbildungsabbruch.

Generell bringen Vertragsauflösungen und Ausbildungsabbrüche negative Konsequenzen für einen Betrieb mit:

  • Bisher erbrachte Leistungen in der Ausbildung gehen verloren
  • Arbeitskraft des Auszubildenden geht verloren, diese muss ersetzt werden
  • dem Betrieb entstehen Kosten, z. B. durch neuen Rekrutierungsprozess

Durch diverse Ansätze können Betriebe Ausbildungsabbrüchen entgegenwirken. Diese setzen bereits bei der Auswahl der Auszubildenden an.


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Beurteilen

Das Ausbildungspersonal sollte die Auszubildenden regelmäßig beurteilen und Feedback geben. So wissen die Auszubildenden, was sie gut machen und in welchen Bereichen sie sich noch verbessern können. All dies gehört zum Lernprozess.

Bei der Beurteilung von Auszubildenden muss das das Ausbildungspersonal jedoch unter Umständen auch Kritik üben. Dabei ist die Art und Weise der Kritikausübung von größter Wichtigkeit. Sonst besteht die Gefahr, dass Missverständnisse und Unzufriedenheit bei den Auszubildenden entstehen. Daher sollte das Ausbildungspersonal einige Grundsätze für den richtigen Umgang mit Beurteilungen und Kritik kennen.


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  • Leitfaden "Grundlagen von Feedbackgesprächen in der Ausbildung": Bestandteil des Ordners „Junge Menschen in Unternehmen individuell betreuen und fördern“. Erhältlich beim Institut für Ökonomische Bildung unter info@ioeb.de
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Gesprächsführung für Ausbildungspersonal


Kommunikation ist ein bedeutsamer Aspekt während der Ausbildung – und beeinflusst im besonderen Maße den Lern- und Ausbildungserfolg. Neben dem alltäglichen Miteinander fallen unterschiedliche Gesprächsanlässe an, zum Beispiel:

    + Unterweisungen
    + Konfliktsituationen und Kritikgespräche
    + Beurteilungsgespräche

Um hier erfolgreich durch das Gespräch zu führen, sollte das Ausbildungspersonal das eigene Kommunikationsverhalten reflektieren und hinterfragen können. Kammern und Bildungsträgern bieten hier häufig Seminare und Workshops an, welche die Grundlagen für eine erfolgreiche Gesprächsführung vermitteln.


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  • Regeln für die Gesprächsführung des Ausbilders

    • Im Gespräch Interesse an der Gesamtperson des Jugendlichen zeigen, z.B. durch Fragen nach seinen Hobbys, Interessen (z.B. Musik, Ausgehen, Sport) und Freunden.
    • Sich generell in die Sichtweisen und Gefühle des Jugendlichen, seine Ängste und Unsicherheiten hineinversetzen.
    • Auf das, was der Jugendliche sagt, eingehen, daran anknüpfen und weiter nachfragen.
    • Sich um Wortwahl und Satzbau bemühen, die der Jugendliche kennt und versteht und die ihm vertraut ist.
    • Darauf achten, dass Sprache missverständlich sein kann. Durch Rückfragen sicher stellen, dass auch das verstanden worden und angekommen ist, was ankommen sollte.
    • Sich Zeit für die Gespräche mit dem Jugendlichen nehmen.

    Quelle: www.ausbildernetz.de

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Jugendliche verstehen

Im Rahmen der betrieblichen Ausbildung treffen unterschiedliche Generationen aufeinander. So sind Jugendliche unter anderen Umständen aufgewachsen als ältere Mitarbeiter/innen im Betrieb, zum Beispiel sind sie von klein auf mit Internet und Smartphone vertraut oder benutzen andere Ausdrucksformen. Hinzu kommt, dass aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation Betriebe häufig gezwungen sind, auch Jugendliche einzustellen, die nicht vollständig zur Ausbildungsstelle passen beziehungsweise noch nicht voll ausbildungsreif sind. All dies führt dazu, dass in der Ausbildung unterschiedliche Ansichten und Verhaltensweisen aufeinandertreffen. Dies kann zu Konflikten und Missverständnissen zwischen den Generationen führen. Daher ist es für das Ausbildungspersonal sehr wichtig, sich über die Lebenswelt der Jugendlichen im Klaren zu sein, um so deren Verhalten besser interpretieren zu können.


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Konfliktlösung

Konflikte gehören zum täglichen Miteinander – auch im Ausbildungsalltag treten sie häufig auf. Dabei ist es besonders wichtig, diese offen auszutragen und nicht zu ignorieren. Hierfür ist vom Ausbildungspersonal nicht nur Fachwissen gefragt, sondern insbesondere pädagogisches Wissen und das Verständnis zur Konflikterkennung und -lösung. Um Konflikte nicht eskalieren zu lassen, ist es daher für Ausbildungspersonal zielführend, sich über Methoden rund um die Konfliktlösung zu informieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier in der Gesprächsführung. Dies ist auch ein wichtiger Schritt, um unter Umständen Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und die Ausbildung effizient zu gestalten.


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Lehrmethoden

Um den größtmöglichen Lernerfolg bei den Auszubildenden zu erzielen, sollte das Ausbildungspersonal unterschiedliche Techniken und Methoden kennen, welche Lerninhalte auf unterschiedliche Weise vermitteln und somit die Auszubildenden beim Lernen unterstützen.


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Motivation

Die Motivation von Auszubildenden ist ein wichtiger Grundpfeiler für die erfolgreiche Durchführung der betrieblichen Ausbildung. Eine besondere Einflussgröße ist hierbei das ausbildende Personal. Durch Anerkennung, konstruktive Kritik oder durch den Führungsstil kann die Motivation mitgestaltet werden. Denn das Verhalten des Ausbildungspersonals beeinflusst das Verhalten und die Motivation der Auszubildenden.

Um die Motivation von Auszubildenden möglichst positiv zu beeinflussen, sollten Ausbilder/-innen beispielsweise ihren eigenen Führungsstil reflektieren und sich mit Methoden auseinander setzen, die eine motivierende Wirkung haben. Denn motivierte Mitarbeiter/-innen und Auszubildende sind das größte Kapital eines Betriebs.


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Rechte und Pflichten des Ausbildungspersonals

Der betrieblichen Ausbildung liegen diverse Rechte und Pflichten des Ausbildungspersonals zugrunde. Wer ausbilden will oder dies bereits tut, muss einige gesetzliche Vorschriften beachten. Um diesen gerecht zu werden und eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten, ist es grundlegend, sich mit den vielfältigen Rechten und Pflichten des Ausbildungspersonals auseinanderzusetzen. Denn selbst ausbilden darf nur, wer hierfür persönlich und fachlich geeignet ist.


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